Oxidativer Stress – Zellschutz stärken, bevor es chronisch wird
Wenn freie Radikale überhandnehmen – was die Zellen aus dem Gleichgewicht bringt
Ein unsichtbarer Belastungsfaktor mit weitreichender Wirkung
Oxidativer Stress entsteht, wenn das Gleichgewicht zwischen freien Radikalen und körpereigenen Schutzsystemen gestört ist. In Maßen sind diese Reaktionen physiologisch sinnvoll – doch bei dauerhaftem Ungleichgewicht können sie zelluläre Prozesse beeinträchtigen, Entzündungen begünstigen oder Regeneration und Energieproduktion erschweren.
Ursachen finden sich häufig in chronischem Stress, Umweltgiften, Infektionen, einseitiger Ernährung, intensiver sportlicher Belastung oder auch bei bestimmten Stoffwechsel- und Entgiftungsstörungen. Viele Patient:innen mit Erschöpfung, chronischen Beschwerden oder unerklärlichen Symptomen weisen im Labor Hinweise auf oxidativen Stress auf – oft verbunden mit einem erhöhten Nährstoffbedarf.
Mögliche Symptome bei erhöhtem oxidativem Stress:
- Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, Reizbarkeit
- vermehrte Infektanfälligkeit oder verlangsame Regeneration
- unspezifische Entzündungszeichen
- Hautveränderungen, verfrühte Alterungszeichen
- vermehrter Muskelkater, Leistungsabfall trotz Training
In der Diagnostik untersuche ich unter anderem:
- 8-OHdG (oxidative DNA-Schädigung)
- Lipidperoxidation (Membranschäden durch freie Radikale)
- Antioxidatives Gesamtpotenzial (z. B. Glutathion, SOD, Katalase)
- Vitalstoffstatus (Vitamin C, E, Zink, Selen, Coenzym Q10, OPC etc.)
Die Therapie erfolgt stets individuell und zielt darauf ab, den antioxidativen Schutz gezielt zu unterstützen – z. B. mit phytobasierten Antioxidantien, Mikronährstoffkombinationen, Ernährungsoptimierung oder – falls angezeigt – Infusionstherapie. Ziel ist es, das zelluläre Gleichgewicht zu fördern und Belastungsfaktoren zu reduzieren – als Baustein innerhalb eines ganzheitlichen Konzepts.
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